Die vorliegende Masterarbeit befasst sich mit der Analyse des Bedarfs und des bestehenden Angebots an Fortbildungen für Deutsch- und Französischlehrkräfte in Slowenien. Im theoretischen Teil werden die Schlüsselkompetenzen einer modernen Fremdsprachenlehrkraft definiert, die neben fachsprachlichen und didaktischen Fertigkeiten auch digitale Kompetenz sowie sozial-emotionale Kompetenzen umfassen.
Der empirische Teil der Arbeit basiert auf einer quantitativen Forschung, die unter Deutsch- und Französischlehrkräften in Slowenien durchgeführt wurde. Die Ergebnisse zeigen, dass die Lehrkräfte einen starken Bedarf an praxisorientierten Fortbildungen sowie an Fortbildungen im Bereich der Inklusion äußern. Der größte Wissensmangel zeigt sich zudem bei der sinnvollen Integration künstlicher Intelligenz sowie der Prävention ihres Missbrauchs im Unterricht. Die Forschung hebt darüber hinaus den kritischen Bedarf an Fortbildungen hervor, die sich auf die psychische Gesundheit und das Wohlbefinden der Lehrkräfte am Arbeitsplatz konzentrieren. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die offizielle Fortbildungsplanung schneller an den technologischen Fortschritt und die gesellschaftlichen Veränderungen angepasst werden muss.
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