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<metadata xmlns:xsi="http://www.w3.org/2001/XMLSchema-instance" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"><dc:title>Slowenische Professoren an der Universität Wien im 15. Jahrhundert</dc:title><dc:creator>Seidl,	Johannes	(Avtor)
	</dc:creator><dc:subject>Slowenien</dc:subject><dc:subject>Universität Wien</dc:subject><dc:subject>Professoren</dc:subject><dc:subject>Kirche</dc:subject><dc:subject>15. Jahrhundert</dc:subject><dc:subject>Briccius Preprost von Cilli</dc:subject><dc:subject>Thomas von Cilli</dc:subject><dc:description>Während wir im 14. Jahrhundert noch relativ wenige slowenische Studenten und kei­nen einzige Professor an der Universität Wien finden können, ändert sich diese Si­tuation im 15. Jahrhundert deutlich. In diesem Zeiraum konnten 13 Professoren aus dem heutigen Slowenien aufgefunden werden. Von diesen 13 Persönlichkeiten be­gannen neun nach ihrem Studium an der Artistenfakultät auch ein Studium an den drei höheren Fakultäten der Theologie, Jurisprudenz und Medizin. Es konnten zwei Theologen, sechs Juristen und ein Mediziner identifiziert werden. Beide Theologen er­reichten akademische Graduierungen (Christoph Petschacher von Moräutsch erreich­te den Grad eines Cursor biblicus, Briccius Preprost von Cilli erlangte das Doktorat der Theologie). Von den sechs Juristen erlangten drei das juridische Doktorat (Lau­renz von Obergurk, Thomas Prelogar von Cilli und Koloman Kellner von Marburg), während die drei übrigen ein Jusstudium ohne akademische Graduierung betrieben (Johannes Reutenberger von Nassenfuß, Andreas von Laibach und Andreas Schenk von Windischgrätz). Thomas von Cilli, Andreas Schenk und Koloman Kellner stu­dierten an der überaus renommierten Universität Padua. Ein Artistenmagister begann sein Medizinstudium in Wien, setzte es in Padua fort und schloss es an der Universität Ferrara mit dem Doktorat ab (Martin Doliatoris von Laibach). Einige der sloweni­schen Professoren bekleideten höchste kirchliche Ämter. Unter ihnen finden sich vier Kanoniker (Christoph Petschacher, Thomas von Cilli und Briccius Preprost waren Kanoniker zu St. Stephan in Wien, Laurenz von Obergurk bekleidete ein Kanonikat in Brünn). Thomas von Cilli fungierte sogar als Bischof der bedeutenden Diözese Konstanz. Als Ratgeber Kaiser Friedrichs III. prägte Thomas von Cilli entscheidend das politische Leben seiner Zeit. Ganz allgemein kann festgehalten werden, dass die slowenischen Professoren bedeutenden Einfluss auf das geistige, wissenschaftliche, kirchliche und politische Leben ihrer Zeit ausübten. Die vorliegende Arbeit basiert vornehmlich auf den Quellen des Archivs der Universität Wien, wesentlicher uni­versitätsgeschichtlicher Literatur und dem Repertorium Academicum Germanicum (RAG), einer im Internet zugänglichen Sammlung von Studierenden aller Universi­täten des Alten Reiches, die zumindest den akademischen Grad einer Lizentiaten der Artes erlangt haben. Die einzelnen Biografien sind chronologisch nach dem Datum der Immatrikulation in der Rektoratsmatrikel angeordnet.</dc:description><dc:date>2025</dc:date><dc:date>2026-01-29 12:23:35</dc:date><dc:type>Članek v reviji</dc:type><dc:identifier>178690</dc:identifier><dc:identifier>ISSN pri članku: 2350-4218</dc:identifier><dc:identifier>DOI: 10.4312/ars.19.2.7-28</dc:identifier><dc:identifier>COBISS_ID: 271218435</dc:identifier><dc:language>sl</dc:language></metadata>
