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<metadata xmlns:xsi="http://www.w3.org/2001/XMLSchema-instance" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"><dc:title>Das Schweigen brechen. Am Beispiel Elisabeth Reicharts Februarschatten</dc:title><dc:creator>Sijamhodžić,	Tjaša	(Avtor)
	</dc:creator><dc:creator>Lughofer,	Johann Georg	(Mentor)
	</dc:creator><dc:subject>österreichische Literatur</dc:subject><dc:subject>Elisabeth Reichart</dc:subject><dc:subject>Februarschatten</dc:subject><dc:subject>Erinnerungskultur</dc:subject><dc:subject>Österreich</dc:subject><dc:subject>Nationalsozialismus</dc:subject><dc:subject>Gedächtnis</dc:subject><dc:description>Diese Abschlussarbeit beschäftigt sich mit der Frage nach der Entwicklung der 
Erinnerungskultur nach dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland und vor allem in Österreich. 
Das Ziel dieser Analyse ist es zu bestätigen, dass der Umgang mit der Vergangenheit in diesen 
zwei Ländern größtenteils von den Prozessen des zukunftsorientierten Vergessens und des 
schuldbedingten Schweigens geprägt wurde. 
Zu diesem Zweck werden zunächst die Konzepte der Erinnerungskultur und des Gedächtnisses 
als materielle Grundlage für erinnerungskulturelle Prozesse definiert; analysiert werden 
verschiedene Gedächtnisdimensionen und deren Verflochtenheit, die eine dynamische und 
kontinuierliche Erinnerungskultur bestimmen, sowie diverse Umgänge mit der traumatischen 
Vergangenheit, die in der Nachkriegszeit stattfanden. Darauffolgend werden die 
Erinnerungskulturen in Deutschland und Österreich sowie deren Spezifika und Wandel unter 
die Lupe genommen. Im zweiten Teil wird der Roman Februarschatten, das literarische Debüt 
der österreichischen Schriftstellerin Elisabeth Reichart, analysiert. 
Die Analyse des Romans bestätigt, dass das Vergessen als Folge des Opportunismus in den 
neuen sozialpolitischen Strukturen sowie das Beschweigen der eigenen Verwicklung in die 
Verbrechen als der prädominante Umgang mit der nationalsozialistischen Vergangenheit in 
Österreich gelten. Der Wandel der schweigenden Erinnerungskultur geschah erst nach dem 
Generationswandel in den 1980ern, als die zweite Generation eine klare und dialogische 
Auseinandersetzung mit der Vergangenheit und die offizielle Anerkennung der 
Mitverantwortung forderte.</dc:description><dc:date>2024</dc:date><dc:date>2024-09-30 08:15:15</dc:date><dc:type>Magistrsko delo/naloga</dc:type><dc:identifier>162935</dc:identifier><dc:identifier>VisID: 556755</dc:identifier><dc:identifier>COBISS_ID: 209486339</dc:identifier><dc:language>sl</dc:language></metadata>
