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<metadata xmlns:xsi="http://www.w3.org/2001/XMLSchema-instance" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"><dc:title>Kollokationen als ein wichtiges Segment beim Übersetzen von Rechtstexten</dc:title><dc:creator>Železnik,	Vesna	(Avtor)
	</dc:creator><dc:creator>Gruntar Jermol,	Ada	(Mentor)
	</dc:creator><dc:subject>Recht</dc:subject><dc:subject>Rechtssprache juristische Kollokationen</dc:subject><dc:subject>Übersetzen von Rechtstexten</dc:subject><dc:subject>Kollokationen vs. Mehrworttermini</dc:subject><dc:description>Übersetzen von Rechtstexten ist eine anspruchsvolle Tätigkeit, die umfangreiche Kenntnisse der juristischen Terminologie erfordert. Eine der spezifischsten sprachlichen Charakteristiken der Rechtssprache sind Kollokationen, die wegen ihres hohen Grads der Festigkeit große Übersetzungsschwierigkeiten bereiten können. Diese Kollokationen sind sehr spezifisch und unterscheiden sich von Sprache zu Sprache, wobei das jeweilige Rechtssystem und die jeweilige Rechtssprache eine große Rolle spielen. Aus diesem Grund lassen sie sich nur selten wörtlich übersetzen oder als volläquivalent in verschiedenen Sprachen einstufen. In dieser Masterarbeit werden juristische Kollokationen im deutsch-slowenischen Sprachvergleich analysiert. Da keine einheitliche deutsche Rechtssprache existiert, sondern mehrere eigenständige (in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Liechtenstein, Belgien und Südtirol), ist es wichtig zu betonen, dass in dieser Arbeit diejenigen juristischen Kollokationen in den Mittelpunkt gestellt werden, die ausschließlich in Deutschland gebräuchlich sind.

Im theoretischen Teil der Masterarbeit werden Kollokationen im Allgemeinen definiert sowie von Idiomen, freien Wortverbindungen und Termini abgegrenzt. Zusätzlich werden die Charakteristika der Rechtssprache dargestellt, wobei der Schwerpunkt auf juristischen Kollokationen und häufig vorkommenden Übersetzungsproblemen liegt. Anschließend werden grundlegende Aspekte der deutschen und slowenischen Rechtssprache beleuchtet. Der empirische Teil der Arbeit stützt sich auf das zusammengestellte Glossar von Kollokationen aus verschiedenen deutschen Rechtstexten (Grundgesetz, Strafgesetzbuch, Bürgerliches Gesetzbuch, Musterkaufvertrag) und umfasst 100 Einheiten. Diese Kollokationen werden mithilfe von Paralleltexten ins Slowenische übersetzt, wobei auch auf verschiedene Übersetzungsmöglichkeiten eingegangen wird. Die Kollokationen in der Ausgangs- und Zielsprache werden schließlich verglichen und entweder als Voll- oder Teiläquivalente eingestuft. Das Glossar umfasst neben verbalen, präpositionalen und substantivischen Kollokationen auch Komposita, weshalb auch im empirischen Teil der Masterarbeit auf Abgrenzungsproblematik zwischen Kollokationen und Mehrworttermini aufgewiesen wird.

Mit der detaillierten Analyse werden die aufgestellten Hypothesen entweder bestätigt oder widerlegt:

1) Hypothese 1: Beim Übersetzen juristischer Kollokationen ergeben sich größere Herausforderungen als beim Übersetzen gemeinsprachlicher Kollokationen.

2) Hypothese 2: In slowenischen Übersetzungen kommen am häufigsten verbale Kollokationen vor.

3) Hypothese 3: Die meisten slowenischen Äquivalente können nicht als volläquivalent eingestuft werden.

Die erste Hypothese wurde anhand des theoretischen Teils erstellt, in dem die Festigkeit juristischer Kollokationen im Vergleich zu gemeinsprachlichen Kollokationen beleuchtet wird. Die zweite Hypothese geht davon aus, dass im Deutschen überwiegend der Nominalstil gebraucht wird, während im Slowenischen häufiger nach verbalen Strukturen zurückgegriffen wird. Obwohl die Nominalisierung auch für slowenische Fachtexte charakteristisch ist, wird vermutet, dass in slowenischen Übersetzungen in einigen Fällen substantivische oder präpositionale Kollokationen durch verbale Kollokationen ersetzt werden. Die dritte Hypothese basiert darauf, dass Deutsch und Slowenisch zu verschiedenen Sprachfamilien gehören, weshalb vermutlich die beiden Sprachen über eigene Wortverbindungen verfügen, deren Bestandteile – Basis und Kollokator – selten übereinstimmen.</dc:description><dc:date>2023</dc:date><dc:date>2023-10-14 07:45:30</dc:date><dc:type>Magistrsko delo/naloga</dc:type><dc:identifier>151646</dc:identifier><dc:identifier>VisID: 535644</dc:identifier><dc:identifier>COBISS_ID: 168744963</dc:identifier><dc:language>sl</dc:language></metadata>
