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<metadata xmlns:xsi="http://www.w3.org/2001/XMLSchema-instance" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"><dc:title>Roman- und Kurzprosaübersetzungen aus dem Deutschen ins Slowenische von der Märzrevolution bis zum Zweiten Weltkrieg</dc:title><dc:creator>Štelcer,	Tamara	(Avtor)
	</dc:creator><dc:creator>Žigon,	Tanja	(Mentor)
	</dc:creator><dc:subject>literarische Übersetzung</dc:subject><dc:subject>Übersetzungstätigkeit</dc:subject><dc:subject>Trivialliteratur</dc:subject><dc:subject>Roman</dc:subject><dc:subject>Kurzprosa</dc:subject><dc:description>Die slowenische Sprache und Literatur sind eng mit dem Übersetzen verbunden. Bereits die ersten schriftlichen Zeugnisse der slowenischen Sprache, die sog. Freisinger Denkmäler (entstanden um das Jahr 1000), waren Übersetzungen religiöser Texte aus dem Deutschen und Lateinischen und sind ein Beweis dafür, wie wichtig Übersetzungen für die Entwicklung der slowenischen Schriftsprache waren. In der vorliegenden Masterarbeit wurde vor allem der Frage nachgegangen, welche Roman- und Kurzprosaübersetzungen aus dem Deutschen ins Slowenische in der Zeitperiode von der Märzrevolution (1848) bis zum Zweiten Weltkrieg (1945) erschienen sind. Dabei stehen zwei Zeitperioden im Vordergrund: Die Zeit von 1848 bis zur Gründung des Staates SHS (1918) und die Zeitperiode von 1919 bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges (1945). 
Im theoretischen Teil der Masterarbeit werden die Wechselbeziehungen zwischen der slowenisch- und deutschsprachigen Bevölkerung im Langen 19. Jahrhundert dargestellt, wobei der Schwerpunkt auf der deutschen Literaturgeschichte im kontrastiven Vergleich mit der Entwicklung der slowenischen Literatur liegt. Anschließend werden die übersetzerische und die literarische Tätigkeit in den Gebieten des heutigen Sloweniens vom Protestantismus bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges beleuchtet. Der analytische Teil der Arbeit stützt sich auf die zu diesem Zweck zusammengestellte Datensammlung von Übersetzungen, die aus 341 Einheiten besteht. Sie wurde mithilfe des Online-Bibliothekssystems COBISS und verschiedener Werke, die sich mit der behandelten Thematik auseinandersetzen, erstellt: Družba sv. Mohorja. Celovška, Celjska in Goriška Mohorjeva v slovenskem kulturnem prostoru (1851¬–1995) (dt. Der Verlag St. Hermagoras. Der Verlag St. Hermagoras in Klagenfurt, Celje und Gorizia im slowenischen Kulturraum), Bibliografija 1851–2011 (dt. Die Bibliographie 1851–2011) und Slovenski leksikon novejšega prevajanja (dt. Der slowenische Lexikon des neueren Übersetzens).
Mit der vorliegenden Untersuchung und der darauffolgenden detaillierten Analyse werden drei aufgestellte Hypothesen entweder bestätigt oder widerlegt: Als erstes ist davon auszugehen, dass im Zeitraum von 1848 bis 1918 mehr Romane und Kurzprosawerke übersetzt wurden als im Zeitraum von 1919 bis 1945, was man auf die Tatsache zurückführen kann, dass nach der Gründung des Staates SHS immer weniger SlowenInnen mit der deutschen Sprache in Berührung kamen und sich die nationale und sprachliche Identität relativ gefestigt hatte, weshalb mehr Übersetzungen aus dem Deutschen angefertigt wurden. Die zweite Hypothese geht davon aus, dass im Zeitraum von 1848 bis 1945 hauptsächlich Trivialliteratur übersetzt wurde und dass höhere literarische Gattungen nicht übersetzt wurden, weil sie: a) der eigenen slowenischen Produktion zugeordnet waren und b) sie auf Deutsch gelesen wurden. Abschließend wird behauptet, dass im behandelten Zeitraum mehr Romane und Kurzprosawerke für Kinder und Jugendliche als für Erwachsene übersetzt wurden, denn man übersetzte vor allem Werke christlich moralistischen Inhalts, von derem großen erzieherischen Einfluss auf Kinder und Jugendliche man überzeugt war.</dc:description><dc:date>2022</dc:date><dc:date>2022-10-09 07:50:07</dc:date><dc:type>Magistrsko delo/naloga</dc:type><dc:identifier>141855</dc:identifier><dc:identifier>VisID: 511429</dc:identifier><dc:identifier>COBISS_ID: 126846467</dc:identifier><dc:language>sl</dc:language></metadata>
